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Terremoto 2003- Rock Weeze
We had joy, we had fun we had seasons in the sun… Wir müssen lange zurückblicken, um einen solchen Sommer in Erinnerung zu rufen. Die großen Medienanstalten haben dafür die Schublade „Jahrhundertsommer“ aufgezogen. Doch auch für die Festivals hat sich diese Laune der Natur oder von Petrus bezahlt gemacht: Sonniges Wetter an allen Orten und folglich viele Besucher. So war viel Flüssiges für die Kehlen gefordert und selten haben wir uns bei Festivals so gern voll laufen lassen wie in diesem Jahr. Doch jeder Spaß ist irgendwann vorbei und so fand die diesjährige Festival-Saison im hochkarätig besetzten Terremoto- Rock Weeze einen furiosen Abschluss. Placebo, Foo Fighters, die Ärzte und vor allem Limp Bizkit rockten das Haus- keine Frage…
Story BildFreitag
Die A 57 nach Weeze ist am Mittag noch frei, welch Wunder! Über die Umgehungsstraßen, die uns vom Press Department empfohlen wurden haben wir leichtes Spiel und gelangen zügig auf das Gelände. Riesig gestaltet sich das Areal des Flughafens- welch Unterschied zum beschaulichen Eichenring in Scheeßel, wo wir zu Beginn der Festival-Saison ausgiebig vom Hurricane-Festival berichteten. Einziger Wermutstropfen: Es regnet! Schnell Zelt aufgebaut und dann die Kehle befeuchtet- mit Bier, natürlich, denn: Wir sind ja nicht zum Spaß hier, oder doch? Aber natürlich, gerade deswegen, schnell noch eins hinterher. Jetzt müssen wir aber wirklich auf den Festival-Grund. Alles Geschmeido. Der Drum- Communicator steht auch wieder- welch Vergnügen. Nur die Sicht zu den Bühnen ist nicht ganz so prominent wie in Scheeßel. Macht aber auch nix, die Getränke im VIP-Zelt sind billiger als draußen, also schnell was einwerfen, nachher wirft man mir noch vor ich würde nicht objektiv berichten. Kelly Osbourne und Flint hatten bereits im Vorfeld mit ihren Absagen dafür gesorgt, dass vom Line Up am Freitag nicht mehr viel übrig blieb. Es wurde notdürftig mit The 69 Eyes und Whyte Seeds geflickt. Folglich findet die erste Band erst um 21:15 Beachtung und das sind HIM. Ville Vallo live zu erleben ist wirklich nur dann ein Vergnügen, wenn der Finne eine Glanzleistung seines säuferischen Könnens auf der Bühne abliefert. Dem Betrachter erschien er relativ nüchtern. Ville das war nix. Die HIM- Songs verhallten im mittlerweile aufgeklarten Abendhimmel von Weeze. Die Sonne fand wohl nur wegen der vorangeschrittenen Uhrzeit nicht mehr den Weg zur Bühne 2, denn ansonsten gestaltete sich der Auftritt von Gentleman als sehr sonnig und fröhlich und rhythmisch. Hut ab, das ging ja gut ab. Wer sich live vom Können des Kölners überzeugen will, kann dies neuerdings via Live-CD tun. 23:30 Uhr, das erste Duell des Festivals: Sum 41 auf der Bühne 3 gegen Placebo auf der Bühne 1. And the winner is…: Placebo. Spätestens seit „Black Market Music“ haben sich Brian Molko und Konsorten eine große Fangemeinde erspielt und waren folglich hier ein würdiger Headliner. Musikalisch passte die Band perfekt in das aufgebotene Musikspektrum. Ein guter Querschnitt durch ihr bisheriges Schaffen, auch schon vier Alben, gelingt den Briten an diesem Abend. Doch der wirklich große Wurf war am ersten Tag noch nicht dabei. Insgesamt sehr durchwachsene Leistungen der Künstler zum Auftakt. Der einzige, der auf normalem Level performte, war Gentleman. Macht nix, der nächste Tag sollte besser werden.

Story BildSamstag

Es ist immer ein Graus, den Tag verkatert zu beginnen, doch in diesem Fall hat das ganze Perspektive, denn der Tag beginnt mit einer gepflegten Dusche in einer sanitären Einrichtung, die ihren Ruf als solche auch verdient hat. Das ist nicht immer der Fall, wie wir auf dem Hurricane-Festival erleben mussten. Genug vom Reinigungsritual berichtet und am vorigen Abend eindeutig genug vom Gerstensaft getrunken, das muss man auch mal ganz nüchtern konsternieren. Der Festival-Mittag ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, dafür geschaffen worden, sich am Drum Communicator einen Kaffee zu holen, sich gepflegt auf die Wiese zu pflanzen und den Bands aus der Ferne zu lauschen. Der ein oder andere mag auch das Festivalgelände erkunden. Der Flughafen in Weeze ist schon ein sehr großes Areal. Erstaunlich was sich hier alles versammelt hat. Denn neben rund 25000 Festivalbesuchern tummelt sich eine Händlerschar auf dem Merchandise-Areal, dass man für einen Moment nicht weiß, ob man nicht doch auf einem Trödelmarkt oder arabischen Basar gelandet ist. Glasklarer Pluspunkt für Weeze: Das Beduinen-Zelt mit den arabischen Wasserpfeifen- just sit down and relax. Die gastronomische Versorgung auf dem Gelände erforderte wie gewohnt einen tiefen Griff in die Brieftasche. Aber das kennt man ja seit eh und je nicht anders. Den angekündigten Bungee- Jump suchte ich vergebens.

Widmen wir uns dem musikalischen Programm, denn das hatte heute mal wirklich einiges zu bieten. Die Newcomer Serafin bereits um 12 Uhr zu platzieren war eine Frechheit. Vom Zelt hörte sich das ganze aber vernünftig an. Bands wie die Datsuns, Kashmir oder The Coral mussten dem oben beschriebenem Programm zum Opfer fallen- aus Augenzeugenberichten ist aber überliefert, dass ich dabei wohl nicht viel versäumt habe. Blackmail liefern am frühen Nachmittag ihre gewohnten Noise-Tiraden ab. Mittlerweile sogar gesellschaftsfähig, durften sich die Koblenzer einer größeren Betrachterschar erfreuen. Dagegen können Hot Hot Heat nur schlecht anstinken, fragt sich außerdem von welchem Irrenhaus diese Combo Freigang bekommen hat. Eine Melange aus 70ies Punk und 80er Trash, die sich absolut gruselig gestaltete Am frühen Abend stand mit Grandaddy der erste Höhepunkt an. Die Kalifornier sind seit ihrem ersten zaghaften Hit „The Crystal Lake“ auch den Eins Live Hörern ein Begriff. Bei dieser Platte arbeiteten die Jungs noch halbtags wie Du und ich. Auf der Bühne präsentieren die Jungs einmal mehr ihren charmanten, melancholischen Pop mit 1000en Effekten. Doch gerade diese Melange macht Grandaddy so großartig. Mastermind Jason Lytle schlürft in klassischer Manier eine Flasche Jack Daniels und will dem Publikum verkaufen, dass es sich dabei um Eistee handelt, großes Kino! Mindestens genauso intelligent die erste Frage ans Auditorium: „Wie sind die Toiletten?“ Gut, aber das hatten wir ja vorher schon erwähnt. Grandaddy waren große Klasse, von diesen Ausfällen mal abgesehen. Madrugada hörten sich aus der Ferne so gruselig an, wie ich es vorher befürchtet hatte. Lieber Kräfte schonen für den langen Abend. Staind sorgten für den ersten peinlichen Höhepunkt des Festivals. Das Management behielt sich vor, welcher Fotograf in den Fotograben durfte und wer nicht.
Story Bild Linkin Park und Limp Bizkit folgten diesem unrühmlichen Vorbild. Pfui, zensierte Berichterstattung. Da spielen wir nicht mit und sagen zu Mindest bei Staind „Boykott“. Dann doch lieber schon die sympathischen Jungs aus Ingolstadt von Slut. Mit ihrem schrammeligen Alternativ-Pop haben sich die Bayern eine beschauliche Fangemeinde erspielt und werden trotz des Fehlens zahlreicher Hits vom fulminanten Album Lookbook frenetisch gefeiert. Es ging jetzt Schlag auf Schlag. Jede Band ein Treffer. Im Anschluss kam der heiß diskutierte Akt aus Skandinavien The Rasmus auf der Bühne 2 zum Zug, die derweil mit „In The Shadows“ immer noch die Nummer 1 der deutschen Singlecharts belegten. Das hat man nicht alle Tage auf einem Rock-Festival. Die Wikinger waren insgesamt aber eher eine Enttäuschung, Nummer 1 hin oder her. Die restlichen Songs klangen eher langweilig und hörten sich sehr eingängig an, aber wer’s braucht. Es hatte den Anschein, dass jeder ohnehin nur wegen „In the shadows“ sein Dasein vor der Bühne zwei fristete. Also, schnell abhaken und rüber zu einem der Höhepunkte des Festivals: Foo Fighters. Dave Grohl und seine Mannen werden in Weeze langsam Stammgäste. Sie haben die letzten drei Jahre in Folge das Haus gerockt und sind immer noch spannend. Zum Auftakt wird „One By One“ geboten, im Anschluss „Times Like these”, „My Hero“ und „Learn to Fly“. Die Foo Fighters rocken wie Sau. Der vermutlich einzige Deutschland- Gig der Amis, aber gemäß dem Gesetz der Serie werden sie im nächsten Jahr wieder am Niederrhein sein. Eine etwas zu lang geratene 10 Minuten-Version von Everlong beendet ein großartiges Set und setzt die Ärzte unter gehörigen Zugzwang ihre Berufung zum Headliner zu rechtfertigen. Doch zuvor hatte der liebe Gott noch Brett Anderson und die Britpop- Ikonen Suede gesetzt. In gewohnt tuntiger Manier eiert der Frontmann über die Bühne und es spricht nicht gerade für das neue Material mit der Single des ersten Albums und des immer noch größten Hits der Band „Animal Nitrate“ aufzumachen. Suede rocken- keine Frage, nur kaum einer wollte den Gig der Briten sehen. Da kann Anderson noch so viel fauchen und sein Publikum ermutigen sich bitte doch zu bewegen- da geht nix. Kunststück, wenn sich 90 Prozent der Festival-Besucher schon die besten Plätze vor der Bühne 1 für die beste Band der Welt sichern wollen. Sie verpassen jedoch einiges. Unterm Strich ein „Best of“ der Geschichte von Suede. Da werden Songs wie „So Young“, „Trash“ oder „Beautiful Ones“ geboten. Letzterer entpuppte sich wohl als der bekannteste, weil auch jüngste bekannte Song, und der Mob ging ein wenig mit. Ingesamt zu wenig. Beleidigt ziehen die Götter des Britpops von der Bühne. Zeit für die letzte Band des Abends und die Frage, ob die Ärzte ein würdiger Headliner sind.

Story BildFür die beste Band der Welt ist das kein Problem. Mit gerade fertig produziertem neuem Album im Rücken heißt es für die Berliner um 23:30 Uhr Showtime. Sie haben Verstärkung mitgebracht: an beiden Bühnenrändern präsentieren sich zwei „Riesen- Aufblas -Sweet Gwendolines“. Eingerahmt von diesen anrüchigen Damen, hagelt es zum Auftakt die erste Drohung: „Wir sollen hier heute 90 Minuten spielen, aber wir haben das schon geklärt, wir dürfen länger!“ Die Meute nahm es freudig zur Kenntnis und rockte heftigst zum opener „Monsterparty“. Im weiteren Set durchstreifen die Ärzte ihre langjährige Bandgeschichte. Alte Klassiker wie „Blumen“ mischen sich mit den späteren Knallern „Schrei nach Liebe“ oder „Mitten in die Fresse rein“. Auch der letzte Gossenhauer „Manchmal haben Frauen ein kleines bisschen Haue gern“ wird zum Besten gegeben. Zwischendurch referiert Farin Urlaub über das Duell mit Blumfeld auf der Bühne 3 („Jochen Diestelmeyer, hörst Du mich?“), wohl wissend das Mastermind Jochen Diestelmeyer dieses Duell nur verlieren kann. In der Tat haben sich 99 Prozent der Festivalbesucher vor der Bühne 1 versammelt. Das Publikum amüsiert die Fehde zwischen dem Städteduell: Ärzte/Berlin gegen Blumfeld/Hamburg. Mit einer weit ausgedehnten Version von „Zu Spät“ mit immer weiteren, neuen und witzigeren Textzeilen endete der erste Zugabenblock. Dabei schafften es die Ärzte sogar die Foo Fighters in den Schatten zu stellen- die Version erstreckte sich über annähernd 15 Minuten. Im letzten Block wurde die neue Single „Unrockbar“ ausgepackt und um 0:50 Uhr gingen dann auch die Lichter an. Schade doch nur 20 Minuten überzogen, wir hätten auch noch länger gelauscht und gerockt!

Story BildSonntag

Der Sonntag in Scheeßel war eher unprominent besetzt, von wenigen Ausnahmen abgesehen. In Weeze traf das wohl nur auf den Vormittag zu, denn am Nachmittag hatten sich Monster Magnet, Turbonegro, Stereophonics, Beck, Limp Bizkit, Linkin Park und die Fantastischen Vier Unplugged angekündigt. Erster Höhepunkt: De-Phazz. Das Gute bei Piet Baumgartner und seiner Jazz-Combo ist, dass man sich die Lounge-Musik auch sehr entspannt aus der Ferne anhören kann ohne bei der Bühnenshow was zu verpassen. Sehr schön, also ab ins Beduinen-Zelt und ran an die Wasserpfeifen oder auch Shishas. Chillen bis Monster Magnet die Bühne entern. Dave Wyndorf zählt wohl zu den schmierigsten Frontmännern im Musik-Bizz. Sämtliche Klischees über Rockstars (Groupies, Drogen, Alkohol und Party) vereinen sich in dieser Person. Gewohnt ungepflegt und mit schwarzer Lederjacke betritt Wyndorf mit seiner Band die Bühne. Das was hier geboten wird ist Schweinerock in seiner klassischen Form. Ehrlicher zelebriert keine andere Band diese derbe Musikrichtung- mal abgesehen von den Queens of the Stone Age. Wyndorf gibt alles, holt eine Tänzerin zum finalen Space Lord auf die Bühne, zertrümmerte vorher in bester Rockstar-Manier seine Gitarre und posed was das Zeug hält. Der Gig hat Spaß gemacht. Im Anschluss auf der Bühne 2 geht es ruhiger zu. Wales berühmtestes musikalisches Eigengewächs hatte sich auf den weiten Weg nach Weeze gemacht, um im Vorfeld ihrer Deutschland-Tour beim Terremoto Station zu machen, Warm Up quasi. Mr.Kelly und seine Mannen liefern dabei altbewährtes und viele neue Songs ab ohne aber unterm Strich übermäßig zu begeistern. Lieber schnell rüber zu den durchgeknallten Finnen von Turbonegro. Im Vorfeld hochgelobt, erfüllen Turbonegro die Erwartungen ihrer Fans, die frenetisch feiern. Doch wird die Frage erlaubt sein, was so besonders an einem grunzenden Fettsack in Lack und Leder ist, der mittelmäßige Rockmusik abliefert. Sie waren frisch aus St.Pauli angereist und insgeheim wünschte ich mir nun, dass sie im hohen Norden geblieben wären. Calexico wurden gezielt ausgespart zu Gunsten einer weiteren Wasserpfeife. Doch schon wenige Zeit später stehen Fred Durst und Kumpanen in den Startlöchern um zu zeigen wo der Hammer hängt- in der Tat. Welch bombastisches Bühnenbild. Ein Riesen-Equalizer eingerahmt von noch fetteren Boxen. Bis hierhin und auch im weiteren Verlauf unerreicht. Limp Bizkit machen Spaß. Zwar ist es peinlich, dass der ewige Aguilera-Antagonist Durst Fans auf die Bühne holen muss, aber zu Songs wie „Break Stuff“, „Take A Look Around“ oder „Rollin’“ geht die Meute ab. Das kennt man aus dem Radio und Fernsehen und deswegen singt das versammelte Auditorium lauthals mit. Nebenbei werden Songs vom neuen Album präsentiert, unter anderem die erste Single „Eat you alive“.

Story Bild Im Anschluss das krasse Kontrast-Programm: Beck Hansen auf der Bühne 2. Es ist das letzte Konzert für das musikalische Multitalent. Artig bedankt er sich bei seiner Crew für die erfolgreiche, sommerliche Tour und erklärt indirekt den Sommer für beendet. Beck zaubert Tracks vom alten Hit-Album „Odelay“ heraus, vergisst aber auch nicht die melancholisch, warmen Songs vom aktuellen Silberling „Sea Change“. Der Gig des smarten Entertainers wusste zu gefallen und war schön anzusehen. Auf der Bühne 1 wurden derweil die Vorbereitungen für den nächsten und vorletzten Act getroffen: Linkin’ Park. Bei Rock am Ring hatten die Amis noch wegen Krankheit von Sänger Dexter absagen müssen. In Weeze präsentieren sie sich mit voller Schlagkraft. Das Set ist mit Hits gepflastert, sowohl vom neuen Output „Meteora“ als auch vom Debüt „Hybrid Theory“. Zu Songs wie „In the End“ oder „Crawling“ fordern die beiden Frontmänner ihre Fans auf mitzusingen. Kein Problem, der Auftrag wird gerne ausgeführt und 20000 Kehlen grölen mit. Zum Ende gibt’s noch den ersten Hit „One Step Closer“, dann ist Schluss. Lichter am, Ton aus, Bühne weg, nicht ganz aber bald- die Abbauarbeiten beginnen. Schnell rüber, die Fanta 4 sind angereist, um Unplugged zu beweisen, dass Hip Hop auch handgemacht funktioniert. Wissen wir ja schon seit der MTV-Session und deswegen finden sich auch erstaunlich wenige zum letzten Gig des Festivals ein. Die Vier aus Stuttgart entern in weißen Anzügen die Bühne und haben so viele Musiker im Gepäck wie Platz auf der Bühne ist. Da wird’s schon ganz schön eng. Das Bühnenbild hat Stil: In Bahnen geteilte Leinwände, die zusammengefasst ein Vollbild ergeben. Sehr einfache, aber witzige Idee. Beim Set der Fantstischen ergeben sich kaum Überraschungen. Als Opener gibt’s „Meine Stadt“. Im Anschluss folgen der „Picknicker“, „Populär“, „Tag am Meer“, „Sie ist weg“ oder „MfG“. Als Zugabe gibt’s einen neuen Song „Pipis und Popos“. Der ist ganz gefällig, aber ob das eine potenzielle Hitsingle des kommenden Albums darstellt bleibt fraglich. Ohne Frage ist, dass der Gig der Fantas gut war, ohne Frage auch, dass er zu kurz war. Zwar überziehen die Vier zehn Minuten, aber unterm Strich bleiben 60 Minuten Konzert. Für den letzten Act, und schon gar wenn so bekannt wie die Fantastischen Vier, hätte man sich ein wenig mehr Zeit gönnen können. So ist Schluss um 23:40 Uhr. Aus vorbei, rein in den Wagen, ab nach Hause. Die A 57 war wiederums erstaunlich leer. Wunder gibt es immer wieder. Festivals adieu, bis zur nächsten Saison- es ist nicht das Ende aller Tage- wir berichten wieder, keine Frage!


tobi.hinkes@punch-fanzine.de
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Externe Links:
Terremoto Homepage:
www.terremoto.de
Diebels Festivals:
www.diebels-festivals.de