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01.04.2004 Zinoba |
Berlin, Kalkscheune |
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mit: Diane Weigmann |
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Jan Plewka, das ist schon eine Marke! Lange Zeit hat man
den Ex-Selig Sänger
nicht mehr auf der Bühne gesehen und zum aktuellen Tourauftakt in Berlin
war ihm zweifelsohne anzumerken, wie sehr er es selbst vermisst
hat. Neben Versteigerung der Mitmusiker und klaren Statements
( “Leute, wir brauchen
Geld, unsere Kinder tun sich Palmin aufs Brot!”) erzählte er
zwischen den Songs Anekdoten und Schwünge aus dem Leben und schweifte
ab bis schließlich
er und das Publikum vergaßen, dass sie doch ursprünglich wegen
der Musik
gekommen sind. Leider jedoch wirkte diese etwas ideenlos
bis zuweilen so
altbacken wie der knitterige Strohhut des Bob Dylan-esken
Leadgitarristen.
Und in relativ üppiger 6-Mann Besetzung, Perkussionist inklusive, wäre
manchmal weniger vielleicht sogar mehr gewesen. Nach der
Show drückte man
sich daher noch die ein oder andere Träne aus dem Augenwinkel in Erinnerung
an (Gott hab sie-) Selig oder auch Kungfu, der anderen kongenialen “
post-seligen” Formation von Gitarrengott Christian Neander, fühlte
sich
aber dennoch dank einem seit jeher charismatischen Jan Plewka
gut
unterhalten.
Im Vorprogramm begleitet wird die Tour von Diane
Weigmann, ihres Zeichens ewiger Rotschopf sowie Frontfrau
der ewigen
Lemonbabies. Lediglich bewaffnet mit akustischer Gitarre
und ihrer quasi
beängstigend besänftigend-süßer Stimme verzauberte
sie im Heimspiel das
Publikum schon mit dem ersten ihrer charmanten Popsongs.
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