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08.09.2004 Strung Out Hamburg, Logo
mit: Coheed and Cambria und Three Chord Society
Live Bild An diesem Mittwoch Abend sollten Strung Out eigentlich einen schweren Stand haben: Fußball-Deutschland spielte, New Found Glory spielte (in Hamburg) und die Bouncing Souls spielten nicht, zumindest nicht wie angekündigt im Logo als Vorband von Strung Out. Also harte Voraussetzungen, aber es kam alles bestens.
Zunächst hatte ich ein kurzes Interview mit Strung Out, wobei ich mich anscheinend mit dem Arsch direkt in eine Bierlache gesetzt hatte. Jetzt sah es so aus, als hätte ich mir in die Hose gemacht. Lustig, also flott nach Hause gegangen und da noch ein Bier genommen, bevor ich dann trockengelegt wieder ins LOGO gewandert bin.
Da fingen schon bald Three Chord Society an, die als lokaler Ersatz für die Bouncing Souls eine sehr gute Figur abgaben. Das muss ich schon fast so schreiben, schließlich ist der Sänger ein „Klassenkamerad“ von mir hehe. Nein, die Bad Segeberger legten mächtig mit Emo/Punk los und kamen zunehmend besser beim Publikum an. Schön viel Energie auf der Bühne – geile Sache, für mich auf jeden Fall besser als die folgenden Coheed And Cambria. Zu denen hatte ich echt kein Verhältnis, das war mir alles zu komplex.
Eher weniger kompliziert starteten Strung Out. Es wurde ein bunter Reigen von alten und neuen Songs, eigentlich genauso wie man es auf der Live In A Dive CD von letztem Jahr gewohnt ist. Ich freue mich immer über die Stücke von der „Teenage Suburban Wasteland Blues“, aber die spielt die Band wohl nur noch widerwillig. Schade, aber den meisten Anwesenden war das egal. Die zunehmend metallischeren Songs brachten ordentlich Bewegung ins LOGO, dass so gut wie ausverkauft war. König Fußball hatte zum Glück nichts zu melden und New Found Glory waren anscheinend keine Konkurrenz. Gut so! Denn da hätte es bestimmt nicht so geile Kracher zu hören gegeben wie bei Strung Out: Das Erlebnis, direkt von „Firecracker“ in „Mind Of My Own“ überzugehen war schon sehr beeindruckend. Totale Power. Der Band schien es auch zu gefallen. Pünktlich um 12 war dann aber Schluss. Trotzdem war der Gig ein guter Warnschuss für das kommende Album. Da steckt Saft drin!


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Externe Links:
Strung Out Online:
www.strung-out.com
Interne Links:

CD Review:
Strung Out: "Exile In Oblivion"
CD Review:
Strung Out: "Live In A Dive"
Live Review:
Strung Out: Köln, Live Music Hall 27.05.2003