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10.08.2003 Randy's
Ripchord |
Köln, Sonic
Ballroom |
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mit: Vorstadthelden |
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Mittwoch abend: Randy's Ripchord spielen im Sonic Ballroom
und haben die Vorstadthelden als Vorgruppe mitgebracht. Beide Bands sagten
mir bis dato noch nichts, aber das lässt sich ja ändern. Denn
gibt es etwas besseres, als in einer Großstadt direkt im Fussgänger-Umkreis
von drei etablierten Konzertörtlichkeiten zu wohnen? Das muss man nutzen.
Der kuschelige Ballroom war gut gefüllt, als die Vorstadthelden die
Bühne betraten. Als Notiz nach meiner leicht angetrunkenen Heimkehr
hatte ich mir gemerkt: "jung und trotzdem sehr professionell, mehr
hitpotential, dann wirds was". Rückblickend muss ich sagen, das
trifft es sehr genau. Deutsche Texte, rockiger Sound, so wie es zur Zeit
ja gerne gesehen ist und angemessene Spielfreude. Langeweile kam da nicht
auf. Das Roxette-Cover mit den beiden Ladies von Randy's Ripchord als Verstärkung
sorgte ebenfalls für Erheiterung.
Zum Thema Randy's Ripchord - zwei Damen und ein Herr, die
flotten PunkRock der raueren Sorte spielen - hatte ich mir Folgendes aufgeschrieben: "viel
geschrei, blond und schwarz, wie schwestern, etwas grob, songwriting noch
etwas holzschnittartig, bisschen mehr melodie könnte nicht schaden.
perfekt auf den punkt gespielt, der drummer durfte nie was sagen, die ersten
5 songs probs mit dem sound, deswegen etwas zickig."
Äh,
ja. Was ich wohl sagen wollte, war dieses: Ines und Linda
als Frontfrauen schlugen eine knackige Gangart an, die auch
durch den anscheinend schwierigen Sound auf der Winzbühne im Ballroom
nur unwesentlich gebremst wurde. Nach ein paar Liedern war
das Problem gelöst und es konnte
weitergerockt werden. Wie oben erwähnt, knallte das Trio munter drauf
los, so muss das sein. Das änderte aber nichts daran, dass für
mich nach einer gewissen Zeit die Luft raus war. Es fehlten
noch zwei, drei Höhepunkte im Set. Das lag vielleicht auch daran, dass
ich bis auf ein paar MP3's kein Material von der Band kenne.
Im direkten Vergleich zu
Fabulous Disaster, die ein paar Wochen an selber Stelle gespielt
hatten, konnten die Amerikanerinnen einen stärkeren Eindruck hinterlassen
- was ganz sicher an den eingängigeren Songs liegt.
Was solls: die Power stimmte, die drei harmonierten auf der
Bühne 1A und charmant waren die Damen natürlich auch. Beim nächsten
mal gerne wieder.
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