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Huij,
die WDR-Rocknacht steht vor der Tür und die Freude ist groß.
Gespannt ziehen wir los Richtung Palladium. Parkplatzsuche?
Kein Problem. Riesen Warteschlange beim Einlass? Nöö. ...nicht,
dass wir uns über
solch selten luxuriösen Zustand beschweren wollten, aber was bitteschön
ist denn da los? Na ja, erstmal rein gehen, vielleicht steppt
drinnen schon der Bär.
Doch auch auf der anderen Seite der Tür erwartet uns eine mit Rockfans
rar bestückte Halle. Begrüßt werden wir immerhin schon durch
die ersten Klänge von »The Frames« und unübersehbar:
Turbojugenden aus allen Herren Ländern und Städten.
Okay, vielleicht liegt es an der noch frühen Stunde. Wer ist denn auch
so bescheuert wie wir und geht bei diesem herrlichen Sonnenschein
schon um 17:00 auf ein Konzert?
Genau
genommen behalten wir mit dieser Annahme recht, denn nach
und nach kommen tatsächlich noch ein paar Rocksüchtige nachgereist.
Wobei die Betonung auf PAAR liegt! Denn auch sie ändern nix an der
Tatsache, dass das Palladium gerade mal zu 1/4 gefüllt bleibt. Und
das bei diesem Line Up: The Frames, The Zutons, Urge Overkill,
Turbonegro, The International Noise Conspiracy und vor allem
Garbage!
Allerdings: am Ende des Abends kann ich für meinen Teil die Unterbesetzung
der Fanmenge nachvollziehen. Je später die Stunde, desto besser die
Bands, aber desto müder auch die Beine und alles andere was man so
zum abrocken benötigt. Und das nicht wegen Überanstrengung, sondern
eher wegen des Gegenteils. Alles etwas lahm heute abend.
Gegen
0:00 spielen dann endlich Garbage. Ziemlich gute Show und
ein Ohrenschmauß noch dazu. Aber wenn ich ehrlich bin: schön,
dass sich der Abend langsam dem Ende neigt, so langsam mag
ich nicht mehr. Da hab ich schon bessere Rock-Abende erleben
dürfen.
Obwohl, die letzten 3 Bands haben schon ziemlich juuut gerockt,
das muss ich ihnen lassen.
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