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25.05.2004 Rantanplan |
Hamburg, Fabrik |  |
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mit: Strom |
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Ein Abend der Premieren. Rantanplan präsentieren Ihre neue CD „Junger
Mann Zum Mitreisen gesucht“. Ich besuche das erste Mal die Fabrik
in Hamburg Altona. Ich sehe zum ersten Mal die Vorband Strom.
Ich zieh mir das erste mal Rantanplan live rein. Ich höre so gut wie
das erste Mal überhaupt
etwas von Rantanplan. Fazit zu allem: sehr gut.
An Rantanplan kommt man in Deutschland nicht vorbei, wenn
es um Skapunk made in Germany geht. Zumindest den Namen hat
man schon mal gehört, oder ein T-Shirt gesehen. So war dieser Dienstag
die beste Gelegenheit, um mal wieder was Neues auszuprobieren.
Man soll ja nicht einrosten. Also
auf zur Inspirationssuche. Für mitten in den Woche war die Fabrik bestens
gefüllt, ich sag mal zu 2/3. Als Einheizer durften die Berliner mit
dem schönen Namen STROM ran. Ausgestattet mit einer mörderischen
Drummerin, die mal locker ihre Felle verprügelte, dass die männliche
Konkurrenz einpacken kann, heizte der Dreier ziemlich flott,
deutschpunkent durch das Set. Erstklassige Arbeit, sympathischer
Rock’NRoll,
der sicherlich keine Preise für Innovation gewinnt, aber auf jeden
Fall Kopfnicken und lächeln provoziert. Dazu kommt, dass der Veranstaltungsort
wirklich großartig ist. Das hat Atmosphäre und Stil.
Das Publikum war bestens drauf, man merkte, dass sich viele
Freunde der Band eingefunden hatten. Natürlich verstärkt durch
zahlreiche Fans. Die wollten, nachdem es mit „Susi’s Mutti“ vom
neuen Album losgegangen war, am liebsten alte Songs hören, die ja das
Fundament für die Popularität von Rantanplan gelegt haben. Der
Band war das natürlich klar und zeigte sich nicht beleidigt, sondern
schien die Wünsche fast alle zu erfüllen. Die tanzende Meute revanchierte
sich, indem es auch die aktuellen Lieder gebührend beklatschte und
bepogte. Vom Balkon machte das seeehr viel Spaß, so dass ich mich
als Nichtkenner ebenfalls bestens amüsieren konnte. Und mal ehrlich:
Bei Ska geht sowieso die Sonne auf, egal, ob man das vorgetragene Liedgut
kennt,
oder nicht.
Meine kleine Exkursion in unbekanntes Land hat also ordentlich
was gebracht: Jede Menge Spaß und zwei Bands, auf die ich in Zukunft
achten werde. Nächstes mal wieder.
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