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17.05.2005 Fabulous
Disaster |
Köln, Sonic
Ballroom |
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mit: Subsimplex |
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Respekt,
Fabulous Disaster gehen den langen, harten Weg in Richtung Rock'N
Roll Hall Of Fame: Nachdem 2003 und 2004 schon jede vierte Stadt
mit mehr als 30.000
Bewohnern die Band als Gast begrüßen durfte, steht auch dieses
Jahr im Zeichen von Damenpunk. Das schon einige Wochen Europatour
in ihren Knochen steckte, merkte man Lynda und Co. aber nicht
an. Anscheinend macht
ihnen die Ochsentour durch kleine Clubs ziemlich viel Spaß, eine
andere Schlussfolgerung ließ die kraftvolle Bühnenperformance
nicht zu. Schließlich bringt so eine ausgedehnte Tourtätigkeit
auch Routine mit sich, die sich in erhöhter Spielfreude äußert.
Mit Chris Self stand schließlich auch noch ein neuer Bassist
mit auf der Bühne,
der ordentlich eingearbeitet werden musste.
Nach der akzeptablen, aber unspektakulären Vorgruppe, deren deutsche
Songs auf jeden Fall besser ankamen als die englischen, gings
relativ flott weiter. Der Sonic Ballroom, mehr Kneipe als Konzert-Club,
war sehr ordentlich
gefüllt, ich würd mal sagen mit Menschen ab 20 aufwärts. Vielleicht
brauchte das Publikum deswegen auch 2 bis 3 Songs Anwärmphase
bis der Funke überspringen konnte - das Set bot wie gewohnt genug
Highlights zum mitgehen. "I'm A Mess", "GIA", das großartige "Down
The Drain", natürlich "Minimize My Faith" wurden gespielt,
genauso wie "Collide" oder "Nightliner" und "Short
Fuse". Ein gutes Stündchen rockte das Quartett durch die Kneipe
wobei die Arbeitsverteilung wieder recht klar war: Gitarristin
Squeaky fühlte
sich mit weit aufgerissenen Augen für Backup-Schreie zuständig,
Lynda sang wie immer göttlich und bezirzte rauh-aber-herzlich
die ersten Reihen des Publikums, Sally knüppelte das Drumkit
zu Brei und Chris Self hielt sich etwas im Hintergrund. Kein
Wunder, wenn die Damen
erstmal losgelassen sind, geht man besser aus dem Weg. Nach ein
paar ausgiebigen Zugabesongs war dann Schluss und ein schön
solider Punkrock-Abend vorüber.
Obwohl ich von FabDi nicht genug bekommen kann, wären jetzt ein
paar frische Songs echt nett. Ein oder zwei gab es bereits
zu hören ("Back
To Berlin" hieß glaube ich einer) und die passten sich perfekt
ins Set ein. Auf jeden Fall sollte jetzt durch das fleissige
Touren in Europa der Grundstein gelegt sein, um mit dem nächsten
Full Length Release richtig Gas zu geben. Bis demnächst,
wenn es hoffentlich heisst "Back
in Cologne"!
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