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15.12.2005 Bombshell
Rocks |
Köln, Underground |
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mit: Montreal, EL*KE |
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In meinem Alter sollte man sein Erinnerungsvermögen nicht allzu hart
testen und einen Konzertbericht fast drei Monate nach dem Gig schreiben.
Letztlich war der Auftritt von Bombshell Rocks auch gar nicht so vermerkenswert
(dazu später), aber eine kleine Sache war doch so spannend, dass es
endlich Zeit wird, ein paar Worte zu verlieren. Es geht um die Vorgruppe.
Da standen so drei Hamburger Jungs auf der Bühne, hörten auf den
Namen Montreal und legten wie die Feuerwehr mit deutschsprachigen Melody-Punk
los. Auf den Punkt gespielt, witzig kommentiert, mit Power geladene Songs,
amüsante Texte und charmantes Pausen-Entertainment. Da nutze jemand
seinen Support-Slot und gewann ganz sicher ein paar neue Fans. Unter anderem
mich. Die seit einiger Zeit erschienene CD "Schwarz auf weiß" ist
nur zu empfehlen. Das gilt für EL*KE nicht. Mir war das alles zu behäbig
und genau das Gegenteil zur ersten Band. Aber hey, das ist ja auch immer
Geschmackssache. Bei mir kam die etwas gröber angedüsterte PunkRock-Mischung
nicht so doll an.
Bombshell Rocks machten kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Longplayers "The
Conclusion" auf Erkundungstour in Deutschland. Kennt man uns noch,
auch ohne den alten Sänger? Ja, kennen schon. Vor allem kennt man die
alten Klassiker von der "From Here And On" und "Cityrats & Alleycats" und
die wurden bis auf ein paar Songs komplett ignoriert. So ertappte man sich
dabei, wie man begierig darauf wartete, dass der gerade dargebotene Song
aufhörte und dann endlich "Unstoppable" oder eben "From
Here And On" erklingen würde. Pustekuchen. So rockten Bombshell
Rocks sympathisch und engagiert über die Bühne des Undergrounds,
aber ausgelassene Stimmung stellte sich nicht ein. Wäre da nicht so
eine bestimmte Vorband gewesen, der Abend wäre weitestgehend enttäuschend
verlaufen.
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