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8 Fragen über Saufen und Musik
Wer sein neues Album "10.000 Shots" nennt, der ist entweder Rapper und berichtet von zahlreichen Gangfights and -Bangs im Ghetto, oder er ist (zumindest geistig) Schotte und erzählt astreine Saufgeschichten. Die Real McKenzies sind natürlich letzteres und bekannt dafür, sehr gerne zu trinken und noch viel lieber darüber Lieder zu singen. Deswegen ist es berechtigt, mal nachzufragen, welche Verbindungen es zwischen Alkoholkonsum und Punkrock gibt und wie so allgemein der ideologische Background für das liebste Hobby der punkrockenden Dauertrinker aussieht!
Story Bild Punch: Was macht mehr Spaß, trinken oder Musik spielen? Mit anderen Worten: Wenn du dich für eines von beidem entscheiden müsstest, was würdest du wählen?

Paul McKenzie: Was für eine lächerliche Frage! Hör auf. Lass uns einfach festhalten, dass ich seit 1974 trinke und PunkRock spiele. Da ist auch kein Ende in Sicht, weder jetzt noch später.

Punch: Hast du bei deiner ersten Show was zu trinken gebraucht, um das Lampenfieber im Griff zu haben?
Paul McKenzie: Du musst begreifen, dass Trinken und Auftreten ein Teil unseres Nationalerbes ist. Es ist viel größer als jeder von uns persönlich. Das ist aber nur einer der Gründe, warum wir unsere Würde durch den Mix von Drinks mit Punk und Rebellenmusik erhalten müssen.

Punch: Schnaps oder Bier bzw. Wein und warum?
Paul McKenzie: Ja, bitte. Alles davon möglichst oft, denn alles ist gut für uns und für euch auch.

Punch: Hilft Alkohol dabei, kreativ zu sein?
Paul McKenzie: Es hilft dir, eine Partystimmung aufzubauen, aber es ist eigentlich nur ein Katalysator für Genies. Für den Rest brauchen wir alle unser Gehirn, also seid schlau und trinkt aus.

Story BildPunch: Dein schlimmster Kater und wie ist er zustande gekommen?
Paul McKenzie: Redwine and sunshine. OOOOOhhhh....no.......

Punch: Wie würdest du die Verbindung von Saufen und Punkrock beschreiben?
Paul McKenzie: Das hab ich doch bei allen Fragen weiter oben gesagt. Fuck!!! Ich brauch noch ein Bier.

Punch: Wenn jemand sagt: „Bei der Musik von den Real McKenzies will ich immer sofort was trinken“, verstehst und unterstützt du das? Was ist die Grundstimmung eines Real McKenzies Album?
Paul McKenzie: (Den ersten Teil der Frage ignorierend) Work hard and party harder.

Punch: Ich finde, dass es neben der Partytimmung auch einen großen Teil Melancholie in der schottischen Musik gibt. Stärkt das noch einmal die betrunkene Atmosphäre eurer Lieder?
Paul McKenzie:Die schottische Geschichte hat so viele Elemente, die sie perfekt dazu eignet, moderne und alte Musik zu vereinen. Ich kann nicht so viel über die tragische Geschichte nachdenken, die Schottland aushalten musste, oder wir fangen alle an zu weinen. Es gibt nichts peinlichereres als einen erwachsenen, verheulten Heulsusen-Punker.

meyer@punch-fanzine.de
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Externe Links:
The Real McKenzies Website:
www.realmckenzies.com
Fat Wreck Europe
www.fatwreck.de
Fat Wreck Online:
www.fatwreck.com
Interne Links:
CD Review:
The Real McKenzies: "Oot&Aboot"
CD Review:
The Real McKenzies: "10.000 Shots"
Live Review:
The Real McKenzies, Köln, Underground 08.09.2005