Punch Fanzine Werbung
NewsTourtermineImpressum
CD Rewiews
Interviews
Stories
Live Reviews
V/A: "Rock Against Bush Vol. 2" Label: Fat Wreck
CD Cover Bush Bashing der zweite Teil! Und was für einer: Nach dem Erfolg von Volume 1, über 230.000 verkaufte Tonträger bisher, hätte ich kaum geglaubt, dass da noch eine Schippe mehr Qualität draufgelegt werden kann. Quantitativ waren ja beide Songsammlungen mit fast 30 Lieder sowieso gut bestückt.
Wo soll man anfangen? Jeder zweite Track kommt von einer wirklich "großen und bekannten" Combo. Den Anfang machen die in den Startlöchern für ihr neues Album stehenden Green Day. Mit "Favorite Son" brennt sofort die Hütte, schön, den bewährten GD Sound wieder zu hören. Es folgen die lebenden Legenden Bad Religion mit einem der besten, wenn nicht sogar dem besten Song von ihrem Album "The Empire Strikes Back". "Let Them Eat War" ist einfach nur wunderbar wütend und hymnisch-melodisch, dass es einem die Springerstiefel auszieht. Operation Ivy sorgen für gepflegte Skapunk-Nostalgie und fordern "Unity". Die arschcoolen Lawrence Arms erreichen zwar nicht die Bekanntheit der ersten Bands, aber auf jeden Fall deren Niveau. Die Dropkick Murphys rock'nrollen gegen Bush, Flogging Molly setzen dann wieder einen stylistischen Höhepunkt: schönster Folkpunk gibt RAB Vol.2 einen Farbtupfer, der die Liebe beweist, mit der die Bands ausgesucht wurden. Nach Only Crime (bewährt gut) kommen dann die Superstars Foo Fighters. Ein wütendes Angry Samoans-Cover wird vorgetragen und zerstaubt die Vorstellungen, die man von FF-Liedern hat. Lagwagon liefern ein unveröffentlichtes Stück ab und markieren damit erstmal das Ende der Startoffensive. Rancid, Sleater-Kinney und Yellowcard sind okay, aber auf dem hohem Niveau nur Durchschnitt.
Dann folgt eine kleine Livestrecke mit Jawbreaker, den Bouncing Souls und Mad Caddies. Namen die erwähnt werden sollten, sind in der zweiten Hälfte definitiv Useless ID, T(I)NC und die Donots und natürlich No Doubt. Letztere haben sicherlich nochmal ordentlich Promo für eine gute Sache und bei sonst unerreichten Zielgruppen gebracht und nebenbei auch einen schönen Song abgeliefert. Für die Donots dürfte es ein echter Ritterschlag gewesen sein, bei einem so wichtigen, richtigen und hochkarätig besetzen Sampler dabei sein zu dürfen. Mit "Time's Up" machen sie ihre Sache auch sehr gut.
Und für die Übrigen gilt ebenfalls: Egal, wie die Wahl ausgeht, wer bei Rock Against Bush teilgenommen hat, gehört zu einem echt irren Samplerkonzept, dass viele, fast alle der besten Punk/Rock-Bands dieses Erdballs versammelt hat.
meyer@punch-fanzine.de
zurück zur CD Review Übersichtsseite
Externe Links:
Fat Wreck Online:
www.fatwreck.com
Punkvoter Website:
www.punkvoter.com
Interne Links:
CD Review:
V/A: "Rock Against Bush Vol. 1"