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Ten
Foot Pole: "Bad Mother Trucker" |
Label:
Victory Records |  |
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Heimlich, still und leise
haben Ten Foot Pole ihr neues Album auf CD gepackt. Bedeutender Unterschied
zu sonst: Epitaph ist nicht mehr die betreuende Plattenfirma sondern
von nun an Victory Records. Im Prinzip kann einem das Label herzlich
egal sein, denn TFP klingen wie eh und je. Flotter California-PunkRock,
schon oft gehört, manchmal besser, sehr oft auch schlechter,
aber auf jeden Fall unverwechselbar. Dafür sorgt alleine das
Organ von Dennis Jagard, der gewohnt gequäled durch die Texte
hetzt. Die handeln, auch hier nichts Neues, von den Ungereichtigkeiten
des Alltags, der "daily routine" und den üblichen Rockerproblemen.
Hier ein bisschen Pathos, dort eine Prise Humor. Gewohnt lecker. Gewohnt
langweilig?
Das Rad wird von Ten Foot Pole sicherlich nicht neu erfunden, weder
was den Stil der Band noch das Punk Genre angeht. Man bleibt sich
treu, das sehr gute Vorgängeralbum "Unleashed" und
der Nachfolger "Insider" werden nicht kopiert aber zumindest
konsequent am Leben erhalten. Und das ist auch sehr vernünftig,
denn "Bad Mother Trucker" beinhaltet alle oben aufgeführten
Zutaten für ein gutes Album. Tempo, unpeinliche Texte und eingängige
Melodien. Was aber im Vergleich zu den Epitaphalben auffällt,
ist ein deutlich reduzierter Sound. Es fehlt ein wenig an Druck, der
den SOngs gut getan hätte. Vielleicht wollte man hier zu sehr
auf Produktionsspielerein verzichten oder aber Epitaph hat einfach
mehr Geld zur Verfügung gestellt als neuerdings Victory Records.
Womit wir wieder beim Anfang angekommen sind. Nichtsdestotrotz hat
TFP ein rundweg gutes Album eingespielt, dass die Vorgabe von "Unleashed"
nicht ganz erreicht, aber zu jeder Zeit Spass macht.
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