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Skunk Allstars: "Bleeding
Hearts And Shining Faces" |
Label: Wolverine
Records |
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Skunk Allstars als Name ist dem geneigten Punkskafan bestimmt
schonmal begegnet. Jetzt endlich hatte ich auch mal etwas Handfestes
im CD Player. "Bleeding Hearts And Smiling Faces" heisst die aktuelle
Veröffentlichung der Kölner Combo. Und der Titel des Albums ist
Programm für dieses Review. Einerseits erfreut die abwechslungsreiche
Ska-Punkmischung die Ohren, andererseits machen einige Unzulänglichkeiten
die CD nicht uneingeschränkt empfehlenswert. Gut gefällt die respektlose
Herangehensweise an das ausgelutschte Skarock Genre. Routiniert
aber nicht einfallslos probiert man sich an bewährten Songstrukturen,
die man schon 500000000 Mal bei anderen Bands gehört hat (sehr schön "Turn
Around"). Dafür kann der nächste Song schonmal mit einem eingestreuten
deutschen Vokalpart überraschen. Oder man bleibt einfach nur im Reggae
und Skaspektrum.
Jetzt zum Problematischen: Wirklich aus einem Guss ist das Endergebnis
nicht. So hektisch wie die einzelnen Songs auf den Hörer wirken, so
ist auch das Gesamtbild des Albums. Dauernd werden einzelne Songstrukturen
aufgenommen, fallen gelassen, dann ein anderes Element eingestreut und nicht
zuende geführt. Das hat man bei den üblichen Verdächtigen
a la Millencolin und Co. einfach früher flüssiger erlebt. Und auch
die Aufnahme kann man mir nicht als fett verkaufen. Okay, die erste Millencolin
war vom Sound her auch miserabel. Trotzdem.
Also, nochmal zum notieren. Wer einen deutlich höheren Skaanteil und
Reggeaeinfluss bei punkigangehauchten Bands mag, der sollte sich die Skunk
Allstars auf jeden Fall mal reinfahren. Denn die Kernkompetenz kann man sicherlich
zuerst auf diesem Gebiet finden. Wers eher punkig mag, der kann in Deutschland
besser zu Skin Of Tears o.ä. greifen.
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