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Rancid: "Indestructible" |
Label: Warner |
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Keine Ahnung, was ich von der Scheibe halten soll. Mit "...And Out Come
The Wolves" haben Rancid ziemlich dick hingelangt und ein Klassikeralbum
abgeliefert. Danach konnte mich eigentlich nur noch Lars Frederiksens
Soloplatte richtig von der Strasse holen. Jetzt kommt der langerwartete
Langspieler von der gesamten Band. Zwischenzeitlich hatte man
es sich bei Warner bequem
gemacht - keine Ahnung wozu. Denn dieses Album wird weder den
Warnerverantwortlichen die Dollarzeichen in die Augen, noch Rancid
neue Fans
durch die bessere Verbreitung
zutreiben. Dazu tut sich einfach zuwenig Neues.
Der Opener und titelgebende Song "Indestructible" startet etwas
flau, hat aber das übliche Rancid Reggae/Ska Feeling. Sehr nett, aber
nicht so überzeugend, wie man die Band gerne zur Rückkehr gehabt
hätte. Wesentlich stimmiger ist da "Fall Back Down", zu dem
ja auch ein Video gedreht wurde. Aber radiokompatibel ist das
(zum Glück)
nicht. Von daher verstehe ich die Politik von Rancid nicht. Aber
Politik ist eh für Fucker. Also vergessen wir mal das ganze Labelgelaber
und gucken auf die restlichen Facts. "Start Now" kommt zuckerig
rüber
und macht Spaß, ebenso wie die anderen Songs, bis auf z.B. "Out
Of Control", das etwas ruppiger zur Sache geht. Wirkliche Aussetzer
leistet man sich nicht. War auch nicht zu erwarten, denn
Rancid bürgen ja für
gute Streetpunk-Qualität. "Indestructible" hat
aber deutlich mehr zurückgelehnte Momente als die früheren Sachen.
Kommt vielleicht so mit dem Alter. Genauso wie die Majordeals.
Aber ich wage mal die Prognose, dass das neue Album sich keinen
Ton anders angehört
hätte, wär man bei Epitaph geblieben. Und das ist auch gut so.
Freue mich schon, dass neue Material mal in voller Blüt live zu erleben.
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