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Rise Against: "Revolutions
Per Minute" |
Label: FatWreck |  |
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Rise Against sind der beste Beweis dafür, dass man sich durch musikalische
Berührungsängste um eine Menge Spaß bringen kann. Wenn mir
jemand eine Band empfohlen hat und freundlich ergänzte, dass der Musikstil
eher in Richtung Hardcore geht, dann hab ich meistens dankend weggehört.
Und auch auch Rise Against hätten in dieser Beziehung bei mir schon
schlechte Voraussetzungen gehabt, denn die Amis haben eine astreine HC-Vergangenheit
aufzuweisen. Brutstätte für RA waren die Überreste von 88
Fingers Louie und als Vorbilder werden gerne Minor Threat und die Bad Brains
genannt.
Doch was einen dann aus den Boxen anspringt, nennen manche EmoCore
und ich die Synthese aus PunkRock und HardCore. Und zwar mit
einer ganz klaren 50/50 Gewichtsverteilung. Entweder wechseln
innerhalb der Songs wütendes
Geschrei mit mit melodischem Gesang oder in sich geschlossene
Knüppelnummern
lassen den Hammer kreisen und es schliesst sich ein schöne Punk-Schunkel-Rocker
an und dann wieder von vorne. Was angenehm auffällt, ist das durchgetretene
Gaspedal. Da wird eigentlich so jede rote Ampel überfahren, sei es nun
Punk oder HC.
Und auch textlich gibt es wenig zu meckern, Rise Against haben
eine kritische Meinung zur Welt und die wird auch geäußert. Das
Coverartwork in Kombination mit dem Titel spricht da schon Bände. Gespannt
darf man auf die Livepräsentation bei der FatPackage Tour im Mai sein,
ich würd mich freuen, wenn die Band den Spannungsbogen und die Power
auch auf die Bühne bekäme ("Eins zu eins umsetzen!").
Ich nehm aber einfach mal an, dass genauso wie bei dieser CD keine Gefangenen
gemacht werden.
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