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Porcupine Tree: "In Absentia" Label: Lava/Atlantic Rec.
CD Cover Steve Wilson zählt zu den absoluten Ausnahmemusikern. Er schreibt nicht nur seit Anfang der Neunziger Musik und Texte für seine beiden Projekte Porcupine Tree und No-Man, sondern ist nebenbei auch noch als Produzent und Musiker für zahlreiche andere Bands tätig. Der Engländer fühlt sich dabei durchweg der Melodie verpflichtet und verrennt sich im Vergleich zu den zahlreichen anderen progressiven Künstler mit Hang zu den Rockepen der 60er und 70er nicht in ausladenden Gritarrenwänden und verdrehten Kompositionen. Auch die Songs von “In Absentia” sind deutlich melodieorientiert, wobei sich die Gitarre Wilsons schon mal in den Vordergrund drängt. Der Keyboardteppich von Gründungsmitglied Richard Barbieri hält die Songs aber durchweg zusammen und Wilsons mehrstimmiger Gesang fügt sich angenehm unaufdringlich ins Gesamtbild. Das Alles zusammen ergibt ein düsteres, stimmungssvolles und in sich stimmiges Album aus einem Guß, das musikalische Schmuckstücke wie das kritische “The Sound of Muzak” oder das Radiohead ähnliche “Lips of Ashes” enthält. Ein erstklassiges, rundes Album, wie es sie nur noch selten gibt.

lt@klenkes.de
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Externe Links:
Porcupine Tree's Website:
www.porcupinetree.com