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Me First And The
Gimme Gimmes: "Take A Break" |
Label: Fat Wreck |  |
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Das sind sie wieder, die fünf All-Star-Punker mit Mitgliedern aus Swingin'
Utters, Lagwagon, RKL und NOFX. Mittlerweile schon die vierte
CD lang halten "Me
First And The Gimme Gimmes" ihre selbstgewählte Bandideologie aufrecht:
Nur Coversongs, die entsprechend verpunkt werden und pro CD immer
ein bestimmtes musikalisches Themengebiet. Auf "Take A Break" ist
es jetzt der R&B, der es Fat Mike und Kollegen angetan hat. Was für
ein Crossover: PunkRock meets Prince, R. Kelly oder Stevie Wonder.
Der Titel weisst leider
schon auf das größte Manko des Albums hin. Es geht alles etwas
gemächlicher zu, was die gecoverte Musikrichtung auch nahe legt. Erstmal
ist es sicherlich sauschwer, aus "I Believe I Can Fly" eine Punknummer
zu machen. Von daher muss auf jeden Fall Respekt gezollt
werden. Aber schließlich
sind hier auch echte Experten am Werk, deren Songwriterskills
sicher niemand anzweifelt. Allerdings fehlt doch ein bisschen
der Volldampf, der den Liedern
noch mehr Eigenständigkeit gegeben hätte. Irgendwie werde ich das
Gefühl nicht los, dass die Band sich zu sehr in Perfektion verstrickt
hat. Alles klingt sehr glatt, besonders die Vocals hören sich an, als
hätte da jemand zu viel Karaoke geübt. Etwas mehr Punkattitüde
hätte nicht geschadet. Leider sieht man MFATGG so gut wie nie live,
so dass der Bühnentest wohl auch ausfallen muss. Dort hätten die
Lieder wohl mehr Drive bekommen. So muss man aber mit den drei
oder vier knalligeren Stücken vorlieb nehmen, wozu auf jeden Fall der
TopHit "Nothing
Compares 2 U" von Sinéad O'Connor zählt. "Leider" kannte
man den ja schon von der letzten Fat Compilation.
Unter Strich kann man sich also an einem sonderbaren Punkalbum
erfreuen, das seine Kuriosität aus dem ungewöhnlichen Mix von R&B
und Punk zieht. Eine Weile ist das amüsant, aber mehr Rocksubstanz haben
die Vorgängeralben.
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