 |
|
|
 | |
 |  | |  | |
|
|
Frenzal Rhomb: "Sans
Souci" |
Label: Fat Wreck |
 |
|
|
|
|
| |
|
Australien hat außer Kängurus und Waldbränden auch die eine
oder andere gute Band am Start. Hm, zur Zeit fällt mir aber nur Frenzal
Rhomb ein. Eigentlich ist die Herkunft der Jungs auch schon der
größte
Unterschied zu anderen Veröffentlichungen vom Fat Wreck Chords Label.
Denn ansonsten ist die musikalische Marschrichtung relativ eindeutig:
Mal flott, mal relaxter, mal albern und mal melancholischer, aber immer mit
viel
Melodie. Dabei klingt man mal nach des Labelchefs eigene Band
("Russel
Crowe's Band") und manchmal wie die Kollegen von Bracket ("Greyhound"),
aber immer sympathisch. In diesem Genre ist totale Eigenständigkeit
schwierig zu machen. Wie gut, dass man einen schön abgedrehten Humor
installiert hat, der entweder bei "Bucket Bong" schön trashig
oder auch mal etwas zynisch-kritischer rüberkommt ("Looking Good").
Und damit die textliche Ausgewogenheit auch okay geht bekommt
die Polizei und der Staat auch noch was auf die Mütze. Soweit so gut,
soweit so bekannt. Vielleicht liegt es an dem großen Output von Fat
Wreck momentan, dass sich die neue Frenzal Rhomb Platte einfach noch nicht
so richtig in
meiner persönlichen Playlist durchsetzen kann. Aber ein paar Perlen
kristallisieren sich mit der Zeit doch heraus, wie z.B. das schon
auf dem Fat Music Sampler VI enthaltene "Cocksucker". Und wenn
die sicherlich bald startende Tour losgeht, dann bin ich auf jeden Fall auf
die Umsetzung
von "San Souci" gespannt. Da ist noch Luft nach
oben.
| |
|
| zurück zur CD Review Übersichtsseite | |
|  | |
|
|