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Anti-Flag: "For
Blood And Empire" |
Label: Red Ink/RCA |
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Sie sind die Rage Against The Machine des Punkrock: Anti-Flag.
Hochpolitisch vom Opener bis zum Hidden Track und damit trotzdem
oder gerade deshalb äußerst erfolgreich. Genau wie die Crossover-Könige
um Zack de la Rocha damals tummeln sich Anti-Flag mittlerweile
auf einem Majorlabel - und haben ihre Standpunkte um keinen Milimeter verschoben.
Vielmehr
haben sie mit "For Blood And Empire" noch mal ein Schippchen draufgelegt
und halten der Welt, aber vor allem den USA, den Spiegel vor.
Die Invasion im Irak, die schändliche Rolle der Medien in diesem Zusammenhang,
die Globalisierung oder der Waffenhandel sind nur einige Themen, die da auf
den
Tisch kommen und an denen sich das established America sicherlich
schwer verschlucken wird.
geändert hat sich auch nix an der musikalischen Verpackung. Anti-Flag
feuern vom ersten Takt an eine Melodie-Breitseite nach der anderen
ab. "For
Blood And Empire" kennt zumindest im ersten Teil nur Hits, alleine der
Opener "I'd Tell You But..." oder das anschließende "The
Press Corpse" sind ein schweres Hymnen-Doppelpack, das alles niederbügelt. "This
Is The End (For You My Friend)" ist ein weiterer Hammerohrwurm genau
wie das eher ruhige "One Trillion Dollars". Überhaupt kommen
Anti-Flag extrem vielfältig rüber, geschickt wird mit dem Gaspedal
gespielt oder mal eine ungewöhnlichere Instrumentalisierung gewählt.
So gewinnt das Album eine extrem dichte Atmosphäre und hält das
Energielevel gleichbleibend hoch. Damit sind eigentlich alle
Voraussetzungen erfüllt, damit eine immer größer werdende
Hörerschaft
in den Genuß der wichtigen und richtigen Botschaften von "For
Blood And Empire" kommt. Das wäre dann auch mehr als gerechtfertigt:
Für mich ist es eine der besten Veröffentlichungen 2006. Tom Morello
von den eingangs erwähnten Rage Against The Machine scheint das ganz ähnlich
zu sehen. Er steuerte seine Gitarrenkenntnisse beim Song "Depleted Uranium
Is A War Crime" bei.
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